HSUPA – Uplink
Mit HSUPA mobil Surfen
Viele Deutsche greifen bei der Wahl eines Internetanschlusses auf das bekannte und erprobte DSL zurück. Was dabei lange Zeit unbeachtet blieb, war die Tatsache, dass es neben der meistgenutzten Anschlussart Deutschlands auch noch andere Möglichkeiten gibt, auf Inhalte des World Wide Web zuzugreifen. Eine dieser Alternativen besteht in mobilem Internet via UMTS und der UMTS Card. Der deutsche Telekommunikationsdienstleister MoobiCent bietet Kunden und Interessierten nun als eines der ersten Unternehmen eine Flatrate für mobiles Internet. Hierbei kommen die Themen UMTS, HSDPA und letzlich HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ins Spiel.
GSM, UMTS, HSDPA und HSUPA
MoobiCent nutzt für die Bereitstellung mobiler Internetzugänge das Netz des deutschen Mobilfunkkonzerns Vodafone D2. Dieser war der erste Dienstleister, der UMTS kommerziell in Deutschland angeboten hat.
UMTS – das ist der neueste und aktuellste Standard des deutschen Mobilfunknetzes in der nunmehr dritten Generation und steht für Universal Mobile Telecommunications Standard. Als direkter Nachfolger des nachwievor aktiven GSM-Systems kann UMTS gegenüber diesem insbesondere in Sachen Datenübertragung punkten. Denn: UMTS ermöglicht allein in seiner Grundform eine maximale Downloadrate von bis zu 384 Kb/s – das entspricht immerhin sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit. Zum Vergleich: Der alte Datendienst GPRS konnte höchstens 53,6 Kb/s bewältigen.
Seit dem offiziellen UMTS-Release bauen die deutschen Netzbetreiber ihre UMTS-Abdeckung immer weiter aus, allen voran Vodafone. Der Düsseldorfer Konzern kann laut aktuellsten Zahlen ca. 80% der deutschen Bevölkerung mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz versorgen. Zudem wird der neue Standard immer wieder geschwindigkeitsfördernden Updates unterzogen. Die wohl bekannteste Verbesserung ist fachlich mit HSDPA betitelt, beworben wird sie oftmals als „UMTS Broadband“. Dieses Netzupgrade ermöglicht Download-geschwindigkeiten mit einer Übertragungsrate von maximal 7,2 Mbit/s, in den meisten Gebieten werden 3,6 Mbit/s erreicht.
Als erster Netzbetreiber hat Vodafone zudem den Äuqivalenzdienst im Upload-Bereich gestartet: HSUPA. Seit Mitte 2007 bauen die deutschen Telekommunikationsdienstleister ihre Netze für diese HSUPA Verbesserung aus, die Upload-geschwindigkeiten auf bis zu 1,45 Mbit/s erhöht. Unter Laborbedingungen wurden sogar 5,8 Mbit/s erreicht – das zeigt zumindest, zu welcher Leistung das UMTS-Netz noch in der Lage ist und auf was MoobiCent-Kunden in Zukunft noch gespannt sein dürfen. Da Vodafone als Vorreiter im UMTS-Bereich vor allen anderen HSDPA zur Verfügung gestellt hat, ist zudem damit zu rechnen, dass auch mit dem Ausbau des Upload-Dienstes HSUPA früher als bei anderen Netzbetreibern begonnen wird.
HSUPA Fazit
Vorerst gilt also: HSUPA und HSDPA Verfügbarkeit sind bereits in einem Großteil des von MoobiCent genutzten Vodafone-UMTS-Netzes gegeben; es werden also mehr als Dreiviertel aller deutschen Haushalte erreicht. Diese haben dadurch die Möglichkeit, mit einer maximalen Downloadrate von 7,2 Mbit/s (in der Regel 3,6 Mbit/s) und einem Upload von bis zu 1,45 Mbit/s in HSUPA mobil im Internet zu surfen.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Text zu HSUPA ausreichend Informationen geben konnten.



