Mobiles Internet - überall mobiles Internet nutzen
Nutzungsalternativen für mobiles Internet
In einer Zeit, in der Internet fast genauso zum alltäglichen Leben gehört wie das Auto- oder Fahrradfahren, ermöglichen die Anbieter ihren Kunden immer neuere Nutzungsalternativen für das mobile Internet. Statt eines herkömmlichen Internetanschlusses im eigenen Haus - beispielsweise mittels DSL - stehen mittlerweile mobile Internet-Zugänge bei den Verbrauchern immer höher im Kurs. Besonders interessant sind diese Alternativen auch für Nutzer in Regionen, wo kein DSL verfügbar ist.
Das klassische DSL ist darüber hinaus vergleichsweise kompliziert zu installieren. Wer den Kabelsalat bei einer DSL-Installation kennt, weiß die Einfachheit von mobilen Internet Lösungen wie HSDPA zu schätzen. SIM-Karte einstecken, einschalten und PIN eingeben ist genau so einfach wie ein Mobiltelefon zu bedienen. Hier zwingt die Technologie nicht den Benutzer zu komplizierten Handlungen sondern erschliesst mit intuitiver, bekannter und allseits akzeptierter Handhabung völlig neue Anwendergruppen.
Also welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es nun alternativ zu DSL im mobilen Internet? Und inwieweit sind diese im Vergleich zum Standard-Festnetzanschluss konkurrenzfähig? Diese beiden Fragen sollen im Folgenden anhand von vier verschiedenen Lösungsmöglichkeiten untersucht werden.
Mobiles Internet via WAP
Den Beginn macht dabei die vermutlich bekannteste und zugleich älteste Technik für mobiles Internet: WAP. WAP ist ein Darstellungsformat, welches für mobile Endgeräte mit gering auflösenden Displays/Anzeigen und langsamer Verbindungstechnologie (HSCSD oder GPRS) entwickelt wurde. Ähnliches gilt für iMode, welches hauptsächlich in Japan Verbreitung fand. WAP und iMode ermöglichen den Nutzern, fast jederzeit mit ihren Funktelefonen/Smartphones mobil online zu gehen. Wo man Empfang zum Telefonieren hat, da kann auch nahezu immer eine Online-Verbindung aufgebaut werden, da GPRS als paketvermittelter Übertragungsdienst für mobiles Internet verwendet wird.
Jedoch weist WAP als Darstellungsformat für mobiles Internet einige grundlegende Schwächen im Vergleich zum herkömmlichen Internet oder zu neuen Lösungen auf Basis HSDPA für mobiles Internet auf: die Inhalte sind meist stark eingeschränkt, und auch die Übertragungsgeschwindigkeit kann in der Regel nicht mit DSL-Verbindungen mithalten. Für mehr als die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit seine E-Mails zu prüfen, einfachste mobile Anwendungen, wie Bahn Buchungen oder Fahrplanauskünfte auszuführen, ist diese mobile Internet Alternative kaum geeignet. Sogenannter Rich-Content bleibt gängigen Browsern, wie Internet Explorer, Firefox oder Opera vorbehalten, die dann allerdings eine Hochgeschwindigkeits-Internet Verbindung, bspw. wie die auf HSDPA basierte MoobiCent mobileDSL flat, benötigen.
Mobiles Internet via Smartphones
Eine ähnliche Technik nutzen heutzutage viele Smartphones mit integrierten Internet Explorern für mobiles Internet. Mittels UMTS oder GPRS werden hier Verbindungen aufgebaut, um unterwegs im Internet mobil surfen zu können. Zwar lassen sich durch den Pocket Internet Explorer meist umfangreichere Inhalte betrachten, dennoch ist die Geschwindigkeit allerhöchstens unter Nutzung einer UMTS-Verbindung konkurrenzfähig.
Mit dem Geschwindigkeitsgewinn steigen natürlich die Möglichkeiten reichhaltige Inhalte (Rich Content) auch auf Smartphones darzustellen. Zusammen mit HSDPA und neuartigen Darstellungs- und Zoom-Funktionen auf Smartphones werden die Einsatzmöglichkeiten für mobiles Internet mit Smartphones deutlich reichhaltiger.
Mobiles Internet via WLANs
Für Nutzer, die lediglich an stark frequentierten Orten, wie beispielsweise Flughäfen oder Hotels, mobil online gehen wollen, gibt es natürlich noch die klassischste aller Alternativen: W-Lan. Sofern Hotspots verfügbar sind, können diese problemlos als mobiler Internet-Zugang genutzt werden. Entscheidender Nachteil: Außerhalb des Hotspot-Radius brechen die Verbindungen ab.
Zudem sind die Verbindungsentgelte für W-LAN meist erheblich, zumal wenn man Sie im Business Umfeld häufig nutzt.
Mobiles Internet via UMTS und HSDPA
Die vermutlich komfortabelste Möglichkeit mobil Internet zu surfen und Internet unterwegs zu nutzen, die die Mobilfunkanbieter bereitstellen, sind Datenkarten bzw. mobile connect cards. Einfach ins Notebook eingesteckt, wird hier zügig eine Internetverbindung aufgebaut. Bei UMTS-Versorgung geht dabei auch die Geschwindigkeit in Ordnung. Gravierender Nachteil bisher: im Vergleich zu festen Anschlüssen sind die Nutzungsentgelte meist wesentlich höher. Durch die neue HSDPA Technik, die auf UMTS aufbaut, wird eine schnelle Übertragung großer Datenpakete im mobilen Internet zwischen Basisstation und mobilen Endgeräten möglich. Dabei wird das vorhandene UMTS-Netz besser genutzt und die Datenpakete schneller übertragen.
HSDPA ist bundesweit in Ballungsgebieten und zunehmend flächendeckend zu empfangen, auch dort wo es bspw. kein DSL gibt. Die vorhandenen Notebooks müssen lediglich z.B. mit den Datenkarten für das schnelle High-Speed-Surfen ausgestattet werden. Dies erfolgt über den PCMCIA-Port oder PC-Express Slot des Notebooks. Daneben gibt es heute Notebooks mit HSDPA fest eingebaut, die lediglich eine SIM Datenkarte benötigen MoobiCent bietet mit dem UMTS USB Stick für mobiles Internet darüber hinaus auch eine Plug and Play USB-Lösung an.
Wir hoffen, dass wir Ihnen ausreichend Informationen zu mobiles Internet, Internet unterwegs und Internet mobil geben konnten.


